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Pressebericht vom Konzert im Ledigenheim
Viel Harmonie im Ledigenheim
NRZ Dinslaken, 19.04.2010, Corinna Meinold

Dinslaken. Leicht und beschwingt klingen die Saiten des Mandolinenorchesters „Harmonie“ 1931 e.V. Dinslaken-Barmingholten zum Auftakt des Konzertes am Sonntag im sehr gut gefüllten Saal des Ledigenheims in Lohberg.
Einen Strauß bunter Melodien hatte das Zupforchester seinen Zuschauern versprochen – und den bekamen diese auch von den spielfreudigen Musikern, die dem Namen ihres Orchesters alle Ehre im gemeinsamen Spiel machten.
Das gilt sowohl für das Stammorchester unter der Leitung von Michael Jakob als auch für das Jugendorchester, dirigiert von Karsten Richter. Das Programm bot dabei nicht nur Abwechslungsreiches für jeden Geschmack, sondern zeigte auch, wie vielseitig die Instrumente klingen. Ein Hörerlebnis, das die Zuschauer genossen, denn es machte Spaß zuzuhören, wenn beim „Capriccio“ die Töne über die Saiten hüpften oder das lustige „Plink Plank Plunk“ erklang.
Doch das Zupforchester überzeugte auch mit ernsthaften Melodien, das gefühlvolle „Over the rainbow“ stellte mit leiser Melancholie einen Kontrast her und „Plucking Movie Sound“ vereinte bekannte Titel, darunter auch „Pink Panther“, gespickt mit der nötigen Portion Dramatik und Spannung. Überhaupt war es beeindruckend zu hören, wie eingängige Stücke im Akustik-Gewand klingen. Die Musik erfährt so eine andere neue Dimension und unterstreicht ihre Wirkung.
Das gelang auch dem Jugendorchester, das „He’s a Pirate“ aus dem Film „Fluch der Karibik“ und „Conquest of Paradise“ präsentierte. Die Rumba hingegen verbreitete schon ein bisschen lateinamerikanisches Feeling, das auch nach der Pause eine große Rolle spielte.
Denn der zweite Programmteil stand ganz im Zeichen südamerikanischer und südeuropäischer Stücke. Eines davon war die „Suite Mexicana“, die laut Dirigent Michael Jakob nicht nur viel Musik, sondern auch viel Tequila in sich vereine – was besonders im dritten Satz zu hören sei.
Mal stimmen die Mandolinen in behutsame Gitarrenklänge mit ein, um ein melancholisches „Recuerdos de la Alhambra“ zu spielen, dann perlen die Zupfinstrumente bei „Mas Que Nada“ hell über die kräftigen dunklen Gitarren und Kontrabässe hinweg. Ein Spiel voller Lässigkeit.
Lang anhaltender Applaus belohnte die Musiker. Mit einer Zugabe endete ein rundum gelungenes Konzert des Mandolinenvereins.
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